Über mich und meine Arbeit

       

Mein Name ist Birgitt Philips.

Ich bin gelernte Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch und Französisch und vereidigte Dolmetscherin und Übersetzerin für diese beiden Sprachen. Ich erstelle beeidigte Übersetzungen von Dokumenten, die für Behörden und Rechtsanwälte benötigt werden. Ich dolmetsche vor Gericht, bei Rechtsanwälten, Firmenbesuchen und anderen Anlässen.

Ich habe eine Zeitlang in Paris gelebt und mich dort intensiv mit französischer Sprache, Literatur, Theater, Kunst und Kultur beschäftigt. Auch durch viele weitere Reisen ist mir Frankreich gut bekannt und gerne gebe ich meine Kenntnisse weiter.

Außerdem unterrichte ich seit vielen Jahren Schüler im Nachhilfeunterricht und Erwachsene, die aus vielen Gründen Sprachkenntnisse benötigen, sei es  zur Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt, ein Bewerbungsgespräch, um beruflichen Anforderungen zu entsprechen, für Urlaub und Freizeit oder weil sie aus privaten Gründen ihre Sprachkenntnisse entwickeln möchten. Auch habe ich jahrelange Erfahrung in VHS Kursen.

Mein Anliegen ist es, die Möglichkeiten des jeweiligen Kindes, Erwachsenen zu erspüren und darauf aufbauend Kenntnisse zu vermitteln, zu erweitern, die individuell gerade wichtig sind. Dabei berücksichtige ich, dass jeder Mensch anders ist, andere Talente mitbringt und auch beim Sprachenlernen unterschiedlich aufnimmt, verknüpft und speichert, verschiedene Ziele damit erreichen möchte. Ausgehend von der jeweiligen Motivation, dem gesetzten Ziel, der praktischen Umsetzung in Beruf oder Schule, ergeben sich verschiedene Wege.

Bei Schülern erlaubt mir der private Einzelunterricht ganz anders auf die jeweiligen Schwierigkeiten einzugehen als es in der Schule geschehen kann. Ich nehme mir Zeit, genau und ausführlich grammatische und sprachliche Zusammenhänge zu erklären. Mir ist es wichtig, dass ein entspanntes Verhältnis zum Schüler entstehen kann, da ich weiß, dass Lernen nur in einem positiven, entspannten Zustand als bereichernd empfunden wird und wie sehr negative emotionale Erfahrungen Stress und Entmutigung bewirken können, die dazu führen, dass die Aufnahmebereitschaft abnimmt oder in generelle Verweigerung mündet. Als Lehrender oder als Erwachsener ganz allgemein haben wir eine besondere Verantwortung unseren Kindern gegenüber, denn sie werden das widerspiegeln, was sie vorgelebt bekommen. Daher ist die erste Grundlage des Lernens eine wertschätzende, vertrauensvolle Beziehung zwischen Schüler und Lehrendem, die es ermöglicht, dass sich sowohl das Wissen erweitert  wie auch menschliche Qualitäten sich entwickeln können, die für ein friedliches und harmonisches Leben und Lernen ebenso wesentlich sind. Junge Menschen möchten die Welt verstehen lernen, in der sie leben und wirken werden.  Sie suchen nach einem Platz für sich selbst und nach einer Verbindung zu anderen.

Sie wollen ihre Talente entwickeln und einbringen und so zu zukünftigen Entwicklungen beitragen. Kognitives Wissen, so wie es in der Schule hauptsächlich gelehrt wird, ist nur eine Seite der möglichen Entfaltung der Fähigkeiten, viel wichtiger ist heute die Erkenntnis, dass wir mit unserem Wissen und unseren technischen Möglichkeiten die Verantwortung haben, eine  Welt aufzubauen, die von menschlichen Werten geprägt ist und einen gesunden Lebensraum für alle Lebewesen ermöglicht. Aus positiven Zielen und unterstützende Hilfe durch die Erwachsenen entsteht positive Lernmotivation. Menschliche Intelligenz muss sich mit den Qualitäten des Mitgefühls, der Wertschätzung und Bewahrung der Lebensgrundlagen verbinden und es sind die Kinder, die Träger dieser Werte und Gestalter einer Welt aus einem verantwortungsvolleren Bewusstsein sein werden.

Junge Menschen wollen erkennen, wozu sie etwas lernen sollen, sie sind heutzutage auch oft selbstbewusst genug, um ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen und einzubringen, wenn ein positives Klima im Miteinander herrscht. Kreativität entfaltet sich aus der Situation heraus, aber beim Sprachenlernen bedarf es gewisser Grundlagen, die man sich aneignen muss, für deren Kenntnis man sich selbst motivieren muss und unterstützt werden muss. Die Motivation kommt aus der Sache an sich, wenn sie auch Gefühle und eigene Ziele anspricht.

Sprache hat mich schon immer fasziniert, weil sich in jeder Sprache sowohl die unterschiedliche Anschauungsweise verschiedener Menschen als auch die Mentalität verschiedener Völker ausdrückt. In der Sprache kann man die Bildhaftigkeit und Emotionalität ebenso entdecken wie auch die Logik der Grammatik und Entwicklung des menschlichen Verstandes. Hier zeigen sich Verbindungen von rechter Gehirnhälfte mit emotional, bildhaftem Wahrnehmen ebenso wie die intellektuelle Logik und Analysefähigkeit der linken Gehirnhälfte – wie es die Neurologen heute sagen würden.

Durch Sprachkenntnisse kommt man auch den Menschen schnell näher und wird als ein Teil ihrer Welt akzeptiert. Sprachen verbinden! Ohne eine gemeinsame Sprache fällt es schwer, Brücken zu bauen von Mensch zu Mensch. Mehrere Sprachen zu sprechen erhöht das Selbstbewusstsein, senkt die Hemmschwelle mit Menschen anderer Länder in Kontakt zu treten, schafft Brücken und Verbindungen, bringt die Menschen einander näher, legt die Grundlagen, um sich auszutauschen und Gemeinsamkeiten trotz Unterschiede zu entdecken.

Durch die Sprache findet der Einzelne ein Medium, um sich auszudrücken, seine Gedanken, Gefühle, seine Neigungen und Abneigungen, seine Vorstellungen und kreativen Ideen und Visionen zu äußern.

Durch Fremdsprachen erweitern wir den Horizont unseres Denkens und Vorstellens, versetzen uns in die Welt eines anderen Kulturkreises und erweitern so unser Bewusstsein von der Welt um uns herum und im Innern der Menschen. Neurologisch gesehen bleibt das Gehirn eines Menschen, der mehrsprachig ist und diese Fähigkeit ausübt, aktiver, da er gewohnt ist, viele Verknüpfungen herzustellen, Gelerntes abzurufen und aktiv anzuwenden.

Aus der Erfahrung des Spracherlernens erwächst auch ein Verständnis für die Schwierigkeiten, die andere beim Erlernen unserer Muttersprache haben und mit Staunen entdecken viele, dass das, was sie aus der eigenen Sprache für selbstverständlich gehalten haben, für jemanden aus einer anderen Sprachkultur ganz anders aussieht. Sich offen darauf einzulassen, fördert Toleranz gegenüber anderen, da man erfährt, dass jeder einen anderen Hintergrund hat, von dem aus er die Welt wahrnimmt und dass die Tatsache, dass die Welt immer mehr zusammenrückt und alles miteinander verbunden ist, die Notwendigkeit einer gemeinsamen Sprache und das Erlernen von Fremdsprachen immer notwendiger macht, wenn man an dieser Entwicklung teilnehmen möchte.